Vergangenen Samstag, den 16.04.2005, konnte der Musikverein Bissingen bereits zum dritten Mal in Folge Freunde der Akkordeonmusik zum Tastenzauber im vollbesetzten MVB- Heim ein begrüßen. „Das Akkordeon ist wieder auf dem Vormarsch und hat sein angestaubtes Image vergangener Jahre längst abgelegt“, so Matthias Beck, 2. Vorsitzender des MVB bei der Begrüßung. So erfreut sich insbesondere bei den
Jugendlichen das Akkordeon wieder steigender Beliebtheit.
Beweis dafür waren Auftritte der Kiddy Band und des Schülerorchesters des MVB. Beide Formationen werden von Andrea Förstel geleitet. Die Kiddy Band hatte beim Tastenzauber ihren ersten öffentlichen Auftritt. Mit „Andacht in der Burgkapelle“ und „Unsere Zwerge“ haben Sie die Herzen der Zuhörer gewonnen. Das Schülerorchester zeigte mit „Oliver Twist“, „Turn up“ und „La Bonita“ was bereits in jungen Jahren bei entsprechender Ausbildung am Akkordeon möglich ist. Mit der Stückauswahl hatten die Kleinen genau den Geschmack des Publikums getroffen.
Der Handharmonika Club Freudental, unter der Leitung von Gerd Huber, bewies dass Rock’n’Roll und Akkordeon sich nicht widersprechen sondern eher gut harmonieren. Der HHC Freudental setzte auf moderne Arrangements mit „Alcazar“, einer spanischen Ouvertüre, einem Potpourri von „Simon and Garfunkel“ sowie „Gilbert O’Sullivan in Concert“. Gerd Huber leitet nicht nur das Orchester des HHC Freudental, er spielt auch im Orchester des MVB mit und arrangiert bzw. bearbeitet sehr viele Stücke für beide Orchester. Auch die Stücke dieses Konzertes wurden von ihm arrangiert.
Ein besonderes Highlight des Abends war sicherlich das Duett Akkordeon und Alt-Blockflöte von Beate Kellner und Andrea Förstel. Beide wagten sich an die Sonate F-Dur von Georg Philipp Telemann. Beeindruckend war das hervorragende Zusammenspiel zwischen der beschwingt leichten und heiteren Blockflöte und den beruhigenden Tönen des Akkordeons. Ein weiterer Beweis wie vielseitig das Akkordeon sein kann.
Nach einer kurzen Pause, in denen sich die Zuhörer stärken konnten, präsentierte Matthias Beck die Gruppe Akkordeonissimo. Akkordeonissimo spielt in der heutigen Besetzung ca. 10 Jahre zusammen und ist ursprünglich aus der Musikschule Bietigheim hervorgegangen. Zunächst begleitete das Ensemble das anspruchsvolle Querflötensolo von Ivonne Nickel bei dem „Konzert in G-moll“ von Vivaldi. Danach folgten dann mit „Escualo“ und Venti D’Oriente Rono Veneziano“ zwei nicht weniger schwierige Stücke.
Den musikalischen Abschluss bildete dann das Orchester des MVB, ebenfalls unter der musikalischen Leitung von Andrea Förstel. Instrumental verstärkt durch Klavier und E-Bass setzte das Orchester mit „One Moment in Time“ von Albert Hammond gleich zu Beginn einen modernen Akzent. Phillip Theurer bewies dann beim „Typewriter“, dass er nicht nur die Tasten am Klavier sonder auch die der Schreibmaschine im Takt bedienen kann. Im Bigband Stil ging es dann weiter mit dem Klassiker Chatanooga Choo Choo. Hier zeigte sich, dass Bigband Sound auch vom Akkordeon kommen kann. Den Schlussakzent setzte Andrea Förstel dann mit Ihrem Orchester mit dem Rockmedley „Rock it“. Hiervon forderte das Publikum dann auch prompt eine Zugabe.


Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /homepages/14/d508258296/htdocs/clickandbuilds/MVBCMS/wp-includes/class-wp-comment-query.php on line 399

KEINE KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT