Konzertreise des “Blasorchesters & Friends” nach Südkorea – Tag 9

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Sonntag, 16. August – Unser festgelegtes Ziel war das Konzert um 15 Uhr im Yakcheonsa Tempel bei Seogwipo. Daher war es sinnvoll, den Tag zu nützen und einige Dinge auf der Fahrt dorthin zu besichtigen. Unser erster Halt war eines der beiden Teddy-Bären-Museen auf der Insel. Teddy-Bären sind in der Popularität in Korea auf hohem Kurs. Das liegt daran, dass Teddy-Bären für ein besseres, menschlicheres und friedlicheres Miteinander in der Welt stehen. Im Museum gab es dann Teddy-Bären in allen Varianten. Thematisch geordnet besichtigten wir die Bären nach Regionen und Lebensräumen, als Bestandteil von Gemälden, als griechische Götter, einfach nur zum Fotoshooting oder auch als Trachtenpuppen. Hier ein paar wenige Szenen aus dem Museum.
Vom Teddy-Bären-Museum fuhren wir gemeinsam weiter zu einem botanischen Erlebnis. Wir besichtigten nun einen Bonsai-Garten, in dem es wahrlich traumhaft aussah. Wir bestaunten alle die Kunstfertigkeit im Beschneiden der Bäume, die Anlage eines solch beeindruckenden Gartens, versteinertes Holz, Teiche, kleine Wasserfälle, Seerosen, lebende und tote Zikaden und Fischschwärme… Auf zahlreichen Tafeln wurde im Park die Kunst des Bonsai auch als Lebenskunst und Lebensgefühl erklärt. Keine Frage: Wer sich damit intensiv befasst, verändert sicherlich seinen Bezug zu Natur und Umwelt.

Nach dem Bonsai-Garten war es Mittagszeit und wir hielten in Seogwipo an einem Supermarkt an, dem wir fast die Regale leerräumten. Die Mehrheit versorgte sich mit “Fertigsuppen”, die man mit heißem Wasser aufbrühte und anschließend verspeiste. Nach 30 Minuten ging’s mit dem Bus weiter zu einem kleinen Vergnügungspark. Hier durchquerten wir ein Heckenlabyrinth und versuchten teilweise vergeblich den Ausgang zu finden. Glücklicherweise gab es eine Zielbrücke, von der man die verlorenen Schafe ins Ziel lotsen konnte.

Als alle wohlbehalten wieder im Bus saßen, setzten wir unsere Fahrt fort und fuhren nun zu unserem Konzert. Dies gaben wir im Yakcheonsa Tempel. Eigentlich gingen wir davon aus, dass wir davor spielen würden. Doch zu aller Überraschung war für uns im Tempelinneren aufgebaut worden. So gaben wir vor einigen begeisterten Zuhörern und dem Tempelmönch ein faszinierendes Konzert, das sicher das emotionalste Konzert unserer Reise war. Der Tempelmönch war so begeistert, dass er eine CD von uns erwarb und uns zu einem Freigetränk einlud. Anschließend führte er uns durch seine Sammlung von 500 Buddhastatuen und zur Gebetstrommel.

Den Abend beschlossen wir gemeinsam mit einem Abendessen und einem Besuch vom Sonderkonzert mit Jacob de Haan oder an der Jeju Seaside Arts Center Bühne, wo u.a. das Nationale Orchester aus Taiwan auftrat. Danach ging’s noch Shopping im e-mart!

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Der 1979 geborene Tammer begann in der Bietigheimer Musikschule seine Ausbildung als Tenorhornist. Später erlernte er zusätzlich Klavier und Posaune und studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Sein Studium schloss er mit dem Musiklehrer-Diplom und dem ersten Staatsexamen in Musik ab. Zudem war er von 2000 bis 2005 Mitglied im Landesblasorchester Baden-Württemberg. Erste Erfahrungen als Dirigent sammelte er beim Musikverein Stadtkapelle Markgröningen und dirigierte von 2001 bis 2009 den Musikverein Weißbuch. Darüber hinaus engagiert sich Michael Zeh bis heute im Kreisverband Ludwigsburg als Beisitzer in der Bläserjugend und ist seit 2000 alljährlich Dozent bei den D-Lehrgängen des Kreisverbands. Seit März 2006 ist Michael Zeh musikalischer Leiter des Blasorchesters. Neben seiner Arbeit als Musiklehrer und Dirigent machte er sich auch als Komponist einen Namen und erhielt bereits mehrere Auszeichnungen.

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